Vertrauen stärkt
23. Juni 2020

Nach wie vor haben manche von uns Herausforderungen zu meistern. Krankheit, Operationen, mitunter Selbstzweifel, depressive Verstimmungen, streckenweise Ratlosigkeit...
Aus meiner Erfahrung hilft hier so sehr:
Sich dem großen Leben vollkommen anvertrauen. Und Tag für Tag, Stunde für Stunde, heilsam mit sich umgehen = das dafür Notwendige tun. 

Und falls uns das nicht immer gelingt, dürfen wir uns trotzdem vom großen Leben getragen fühlen. Wir dürfen uns selbst trotzdem achten.
In solchen Situationen tut es wohl, sich vor dem eigenen Schicksalsweg zu verneigen - innerlich und auch tatsächlich körperlich den Kopf neigen vor dem unermesslich Großen, das wir das Leben nennen.

So finden wir unseren stimmigen Platz als Menschen - mit all unserer Größe und Kleinheit, mit all unserer Weite und Begrenztheit. Wir finden ihn aus eigener Erfahrung, aus der Weisheit des Lebens heraus. In diesem Prozess formen wir unser Leben bewusst mit.

Hier noch vielfach bewährte Tipps für den Alltag:
> Das aufmerksame Atmen ist ein kurzes Atemgewahrsein, dass uns als Entspannung  unterstützt.
> Das energetische Cleaning erleichtert uns psychisch/ seelisch.


 

Pfingstgedanken zum Zeitgeschehen
Samstag, 30 Mai 2020

Am 25. Mai 2020, USA: Der Afroamerikaner George Floyd starb nach brutalem Vorgehen im Rahmen eines Polizeieinsatzes.

Von weither kommen mir Worte aus meiner Kinheit in Erinnerung und ich schlage den Text  nach: 
..."Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab." (Apg 2,1-4)

Viele von uns arbeiten an sich. Wir überwinden Prägungen durch die Umwelt und Vorurteile, in der Schattenarbeit stellen wir uns den Belastungen der Vergangenheit, wir folgen nicht mehr dem Mainstream sondern bilden uns eine eigene Meinung. In meiner Kindheit galt in meinem Umfeld noch der Satz "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht." Heute essen wir international. Wir entwickeln uns demnach weiter. In winzigen Schritten geschieht es.

In der Gegend in der ich wohne begegnet mir Fremdenhass auch im Alltag. Auch ich fühle manchmal "Befremden". Offenbar braucht es immerwährender weiterer Schritte, damit wir andere besser verstehen. 

> Ist es einzig die Arbeit an uns selbst, die uns dem Ziel näher bringt? Oder brauchen wir doch einen "Geist", etwas Heiles das in uns wirkt: Damit wir das Herz so weit öffnen, dass wir die Sprache des Herzens sprechen. Jene Sprache, die alles versteht und uns alle vereint in einem einzigen Haus - in der Liebe.



Von der Fremdbestimmung hin zur Selbstbestimmung
März 2020

Ein Virus (Corona) greift um sich - das Virus/ das Gift der Angst. Angst geht psychisch und körperlich mit Stress einher, engt den Menschen ein und fährt das Immunsystem zum Tiefpunkt hinunter.

Doch ausgerechnet ein starkes Immunsystem brauchen wir jetzt.

> Wir richten unsere Gedanken förderlich auf Gesundes aus - anstatt uns kontinuierlich von Schreckensmeldungen überrollen zu lassen. Deren Wahrheitsgehalt lässt sich wohl erst etwas später im Rückblick überprüfen.

> Wir gehen mit der Aufmerksamkeit immer wieder in den hellen heilen Raum der Herzensmitte. In vielen gemeinsamen Sessions haben wir das als stärkend erlebt. Jede Sekunde die wir im Bewusstsein des Herzens verbringen ist kostbar.

> Bei jedem Termin/ Kurs/ Vortrag/ Event..., zu dem wir derzeit nicht gehen können, denken wir an die Menschen die wir dort getroffen hätten. So bleiben wir im Kontakt. Das trägt zum Wohlergehen bei - für uns selbst und für andere (Besonders wenn die Menschen wissen, dass wir wohlwollend an sie denken - denn welcher Mensch hat es nicht gerne wenn wir im Guten an ihn denken?).



Füreinander da sein

Wer anderen Menschen unterstützend zur Seite stehen möchte, findet zahlreiche Möglichkeiten im Alltag dafür. Eine davon geschieht durch die liebevolle Hinwendung: Siehe Füreinander

Falls wir das gemeinsam machen, so schreibe ich das aus. Sei es in geistiger Verbundenheit bei der jede/r Teilnehmende am eigenen Ort mitmacht oder als Session mit physischer Anwesenheit: Siehe Gruppen Termine 



Über das Herz

Im Herzen wirken einerseits Qualitäten wie Liebe, Freude, Respekt und Mitgefühl.
Andererseits sind auch zahlreiche belastende Gefühle wie Stress, Arroganz, Sorgen und einengende Prägungen im Herzen gespeichert.
Diese verschließen das Herz, sie behindern unsere freie Entfaltung und oft leidet auch die Gesundheit darunter. Manchmal sind wir so sehr daran gewöhnt, dass wir dies gar nicht bemerken.


Das Herzzentrum/ das heile Herz:

Soweit ich dies bisher wahrnehme, ist unsere Herzensmitte hell und heil = unversehrt von Prägungen und Erfahrungen. Deshalb nenne ich diesen Bereich das heile Herz.
Im heilen Herzen herrscht Klahrheit. Wir sind im Frieden, wir spüren die Einheit allen Seins und Nichtseins. Das heile Herz repräsentiert eine persönliche Verfassung. In dieser Verfassung kann die schöpferische Lebensintelligenz, das umfassend weite Bewusstsein, das Heile... frei in uns wirken.

Leben wir durch die Kraft des heilen Herzens, so entwickeln wir Herzdenken und Herzbewusstsein.
Im Herzdenken vereinen wir Verstandeswissen mit den liebevollen Herzensqualitäten.
Das Herzbewusstsein hat das eigene Wohlergehen und das Wohlergehen der Gemeinschaft im Sinn. Es ist erfüllt vom achtsamen Umgang mit sich selbst, von der wohlwollenden Verständigung von Mensch zu Mensch, sowie von einer mitfühlenden respektvollen Hinwendung vom Menschen zum Tier und zur Natur.